Geschichte des Museums
Das Gebäude
Das Töpfermuseum ist in der einstigen Lateinschule von Thurnau untergebracht. Die Schule wurde 1552 gegründet und erhielt bereits Ende des 16. Jahrhunderts die noch heute erhaltene Renaissance-Fassade.
Nach dem 1. Weltkrieg waren Teile der landwirtschaftlichen Berufsschule in den Räumen untergebracht. Nach deren Schließung 1972 dienten die Räumlichkeiten für wenige Jahre als Wohnungen.
Im Jahr 1978 beschloss die Marktgemeinde Thurnau dieses Gebäude für ein Museum zur Verfügung zu stellen und von Grund auf zu sanieren.
Die Gründung
Ein halbes Jahrhundert sammelte der Kunstmaler und Keramiker Günther Stüdemann mit seiner Frau Luise regionale Töpfererzeugnisse, Dokumente und Bilder. Sie wollten die Töpfertradition des Ortes dokumentieren und der Öffentlichkeit zugänglich machen. Leider konnte Günther Stüdemann die Fertigstellung des Töpfermuseums nicht mehr miterleben. Luise Stüdemann engagierte sich auch noch nach der Eröffnung des Museums.
Umbau zum Museum
In fünf Bauabschnitten wurde das Gebäude von Grund auf saniert und dem neuen Zweck angepasst. Neben der staatlichen Förderung wurde die Errichtung des Töpfermuseums u.a. durch die Oberfrankenstiftung, den Landkreis Kulmbach, die Landesstelle für Nichtstaatliche Museen in München und den Verein zur Förderung des Thurnauer Töpfermuseums unterstützt. Die Trägerschaft hat die Marktgemeinde Thurnau übernommen. Mit dem Abschluss des ersten Bauabschnitts konnte das Museum am 3.12.1982 der Öffentlichkeit übergeben werden. Die Ausstellungsfläche wurde seitdem immer wieder erweitert.






