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Museum
Töpfermuseum Thurnau:
Renaissancebau im hist. Ortskern. Größtes Spezialmuseum der Region. Darstellung der
Geschichte des Thurnauer Töpferhandwerks im Dokumentationsbereich mit Urkunden,
Zunftlade, Wanderbuch eines Thurnauer Töpfers und Ausgrabungsfunden. Gezeigt wird der
Tonabbau, eine alte Töpferwerkstatt , eine Schwarze Küche aus dem 16. JH.,
Kachelöfen aus dem 19. JH., Puppenküchen, traditionelle und künstlerische Keramik aus
Vergangenheit und Gegenwart. Jährlich zwei bis drei wechselnde Sonderausstellungen.
Öffnungszeiten:
vom 1. April - 30. September: Di Sa 14 17 Uhr, So + Feiertag 11 17 Uhr
vom 1. Oktober - 6. Januar und 1. März - 31. März: Sa 13 16 Uhr, So
+ Feiertag 11
16 Uhr.
Eintrittspreise für Töpfermuseum:
Erwachsene 2,-- , Gruppen ab 10 Personen 1,50 (ohne Führung), Schüler, Studenten,
Schwerbeschädigte und Wehrpflichtige (nur mit Ausweis) 1,-- , Kinder bis 6 Jahre
frei.
(mit Erlebnispass der Fränkischen Schweiz 10% Ermäßigung auf den Normalpreis)
Kosten für Gruppenführungen im Töpfermuseum:
Gruppenführungen ab 10 Personen 1,-- /Person
Führungen von Gruppen nach Vereinbarung mit dem Museum (09228/5351) oder der
Marktverwaltung (09228/951-0).
Stornogebühr:
20,-- , wenn die angemeldete Führung nicht bis zum Vortag beim Museum (09228/5351)
oder der Marktverwaltung (09228/951-0) abgesagt wird.
Extras:
Der Reiseleiter erhält einen Museumsführer "Töpfermuseum Thurnau" gratis
Jahresbeitrag für Förderverein:
6,-- im Jahr Mindestbeitrag, freiwillige Spenden erwünscht
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KulTour-Pfad
Franken in Thurnau
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Kulturpfad durch den Töpferort Thurnau
In der Marktgemeinde Thurnau hat das Töpferhandwerk
eine über Jahrhunderte andauernde Tradition. Dokumentiert im
Töpfermuseum Thurnau und lebendig gehalten in 7 Werkstätten am Ort,
zeigt es dem Besucher die Vielfalt der lokalen Handwerkskunst.

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1 Töpferei RENNER
Eckersdorfer
Weg 1
95349
Thurnau
Tel.
09228/353
2 Atelier SCHNAUDER
Hopfenleithe
10
95349
Thurnau
Tel.
09228/397
3
Töpferei Claus TITTMANN
Berndorf
43
95349
Thurnau
Tel.
09228/252
4
Töpferei LE DIEU
Kirchplatz
9a
95349
Thurnau
Tel.
09228/97730
5
Töpferei Stefan SANKE
Oberer
Markt 23
95349
Thurnau
Tel.
09228/5623
6 Töpferei
SCHNAUDER-SANKE
Am
Damm 2
95349
Thurnau
Tel.
09228/1652
7
Töpferei NOÊ
Mittlerer
Markt 12
95349
Thurnau
Tel.
09228/8114 |
KulTour-Pfad Franken informiert mit neuem
Schild Im Außenbereich des Töpfermuseums Thurnau
wurde das neue Schild auf dem
KulTour-Pfad Franken angebracht. Es verbindet die Marktgemeinde Thurnau
mit anderen fränkischen Gemeinden, die sich an diesem KulTour-Pfad
beteiligen. Das Erkennungszeichen ist ein F, das durch seine farbige
Stückelung den Fleckerlteppich der fränkischen Kultur in seiner Vielfalt
symbolisieren soll. Der Text des Schildes berichtet über die wichtigsten
Daten der Ortsgeschichte und einige Bilder zeigen prägnante Plätze der
Gemeinde. Zusätzlich wird noch auf einige Sehenswürdigkeiten der
unmittelbaren Umgebung hingewiesen. Da der KulTour-Pfad Franken eine
Einrichtung auch für die nächsten Jahre sein soll, stehen dem Besucher
Thurnaus einige wissenswerte Informationen an gut sichtbarer Stelle zur
Verfügung. |
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Internationaler
Museumstag 2010
47. SONDERAUSSTELLUNG vom
16. Mai bis 01. August 2010;
"Viva Positano - Viva Thurnau"
Sonderausstellung:
Peter Ruta - Zeitzeuge - Cosmopolit
vom 01. Oktober 2010 bis 06. Januar 2011
Adresse: Töpfermuseum Thurnau, Kirchplatz 12, 95349 Thurnau
Internet: www.toepfermuseum-thurnau.de, email:
Toepfermuseum-Thurnau@t-online.de,
Tel. 09228/5351 oder 09228/951-0
Veranstaltungen
aus Vorjahren
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Schloss
| Der Kreisheimatpfleger Dieter
Schmudlach hat sich längere Zeit mit dem äußert stark
gefährdeten Baudenkmal ehem. Teehaus beschäftigt. So sind folgende
Seiten entstanden:
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Schloss
Thurnau
Der Besucher Thurnaus wird
mitten im Markt von einer ausgedehnten Schlossanlage überrascht,
die man mit ihrer turmhoch aufragenden, mächtigen Kemenate, den
zwei sich anschließenden umbauten Schlosshöfen, den Wehr- und
Schneckentürmen, dem straßenüberquerenden Übergang zur Kirche
sowie dem anschließenden Renaissancebau der ehemaligen
Lateinschule nicht so schnell vergisst. Wie kam ein idyllisch
gelegener, vor dem Autobahnbau aber nur schwer erreichbarer Ort zu
so einem eindrucksvollen Ensemble?
Am
Fuße des Fränkischen Jura errichtete das alte Rittergeschlecht
der Förtsche auf einem mächtigen, aus dem Sumpfgelände des
Aubaches aufragenden Sandsteinfelsen eine Turmburg. Dieser Turm in
der Au wurde seit Anfang des 13. Jahrhunderts namengebend für den
Ort. Das sog. „hûs ûf dem stein“ war nach Süden durch zwei
vorgelagerte Türme geschützt, die im 18. Jahrhundert mit
welschen Hauben versehen wurden. Im Westen umgab ein Wassergraben
die Anlage. Im Osten und Norden schützte ein Trockengraben.
1565
fielen Schloss und Herrschaft im Erbgang an die Förtschischen
Schwiegersöhne von Künßberg und von Giech, anfangs zur
gemeinsamen Hand. Das Auseinanderleben der Familien führte zu
getrenntem Wohnen. Der künßbergische, frühbarocke Schlossteil
im „Unteren Hof“ besaß nach Norden eine Arkadengalerie. Im
Giech`schen „Oberen Hof“ gruppieren sich Hohe Kemenate, Torwärterhaus,
Hans-Georgen-Bau, Kutschenhaus und Carl-Maximilian-Bau um den
Rokokobrunnen. Fast jede
Generation erweiterte die Schlossanlage um einen Gebäudeteil,
baute aus, modernisierte und renovierte.
Hans
Georg, der erste Giech auf Thurnau, ließ das „hus uf dem stein“
um drei Stockwerke erhöhen, nach Norden erweitern und mit einem
Renaissancegiebel schmücken. Die 33 m „Hohe Kemenate“ bot
Wohnraum, aber in den neuen Teilen auch gewinnbringenden Lagerraum
für Getreide. Zwei neue Treppentürme, der „Vordere“ bzw.
„Hintere“ Schnecken, erleichterten nun den Zugang. Im Auftrag
von Hans Georg Giech schuf der Kulmbacher Steinmetz Hans
Schlachter 1581 an der Ostseite der Kemenate den reich geschmückten
Gebetserker. Auf Hans Georg Giech geht auch der nach ihm benannte
Erweiterungsbau nach Südosten samt einem hölzernen
Verbindungsgang zurück. Nach dem 30-jährigen Krieg wurde der
Hans-Georgen-Bau um ein Stockwerk erhöht und von italienischen
Stuckateuren ausgeschmückt. Die zwei Wehrtürme ließ Carl
Gottfried Giech erhöhen und mit welschen Hauben versehen. Der südliche
sog. Centturm diente als Gefängnis, da die Giechs als
Landesherren auch die hohe Gerichtsbarkeit ausübten. Zwischen
beiden Türmen wurde 1714 das Kutschenhaus erbaut. Den Abschluss
des Oberen Hofes nach Westen bildet der zwischen 1729 und 1731
errichtete Carl-Maximilian-Bau, der in der zweiten Hälfte des 18.
Jahrhunderts mit einem Rokokogiebel versehen und vorzüglichem
Bayreuther Stuck geschmückt wurde. Um 1800 im klassischen
Geschmack teilweise umgestaltetet, enthält der
Carl-Maximilian-Bau einen im Fränkischen einzigartigen
Tapetensaal mit Landschaftsveduten.
So
spiegelt Schloss Thurnau die Entwicklung vom ziemlich unbequemen,
mittelalterlichen Wehr- und Wirtschaftsbau über das Streben nach
etwas mehr Bequemlichkeit und Wohnlichkeit zu einer kleinen
Residenz, dem barocken Bedürfnis nach Repräsentanz entsprechend.
Umfangreiche Renovierungsarbeiten im 19. Jahrhundert zeigen, wie
weit sich die standesherrliche Familie zum Erhalt des Erbes
verpflichtet fühlte. Eine seit Ende des 20. Jahrhunderts dringend
notwendig gewordene Sanierung sowie die Umwidmung des Schlosses zu
einem musikwissenschaftlichen Forschungszentrum der Universität
Bayreuth, die Nutzung als Seminar- Veranstaltungs- und
Hotelbetrieb haben einige moderne Zutaten notwendig gemacht, den
Gesamteindruck der mächtigen Schlossanlage aber erhalten.
Text: Dr. Uta von Pezold |
Kirchen
Evang.
Kirchengemeinde Thurnau
St.-Laurentius-Kirche: Von der
ehemals spätgotischen Kirche ist der geostete Chorturm noch erhalten, während das fast
quadratische Langhaus von je 3 zu 3 Achsen dem Neubau zwischen 1701 06 angehört.
Doppelemporen an der Nord- und Südseite. Stuckkanzel und Deckenstuck von Bernardino
Quadri. Wiegleb-Orgel mit Orgelprospekt (1767) von Johann Gabriel Räntz. Patronatsloge
(1731) der Grafen von Giech und der Freiherren von Künßberg; gearbeitet von Elias
Räntz. Der Altar (1703) wird Elias Räntz zugeschrieben. Er zeigt das seltene Bild des
lehrenden Christus. Deckenfresken von Gabriel Schreyer und Johann Adam Raab.
Öffnungszeiten:
Wintermonate: 9.00 Uhr bis 16.30 Uhr
Sommermonate: 9.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Falls geschlossen ist, gibt der Anschlag an der Kirchentüre Auskunft, wo der
Schlüssel für Besichtigung geholt werden kann.
Friedhofskirche:
Kubische Bauweise, schlichter, nahezu quadratischer Grundriss. Zeltdach mit
vierseitigem Dachreiter als Uhrturm und spitzgeschweiftem Zwiebelhelm, denkmalgeschützt,
trägt über dem korbbogigen Ostportal im Schlussstein die Jahreszahl MDLXXVI (1576).Die Erbauung der Friedhofskirche erfolgte seinerzeit unter dem damaligen
Pfarrer Johannes Weidner (von 1576 bis 1579 Ortsgeistlicher von Thurnau).
Seit 1614 wurde sie mehrmals erweitert und renoviert.
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Kath.
Kirche Thurnau
Kath.
Kirche St. Marien:
Erbaut 1953. Anlass für den schlichten Bau war der große Zustrom von Flüchtigen und
Heimatvertriebenen aus den Ostländern nach dem 2. Weltkrieg. Zwei Glocken (1638 und 1758)
aus Schlesien (Heinzendorf und Breslau) aus den Glockenlager in Hamburg zieren den
Glockenturm. Auf einem Triptychon sind in den zwei Seitenflügeln die 14 Nothelfer und im
Mittelteil der Hl. Laurentius dargestellt.
Eine handgeschnitzte Weihnachtskrippe mit Lindenholzfiguren von Erich Weiser aus
Nordmähren zeigt die Darstellung der Geburt Christi und die Drei Könige von
Weihnachten bis Lichtmess (2. Febr.) auf einer Fläche von 3 x 3 m. |
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(c) Gemeinde Thurnau, Thomas Förster |